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Bürgernähe in Britz

Dr. Felgentreu

Am Montag, den 29.07.2013 begrüßten wir pünktlich um 6.00 Uhr einen Praktikanten, nicht irgendeinen jungen Menschen, der sein Basiskurspraktikum absolviert, nein den stellv. Landesvorsitzenden der SPD, Herrn Dr. Felgentreu.

Während eines ersten Besuches in unserem Haus sprach ich mit Herrn Dr. Fritz Felgentreu über Mitarbeiterzahlen, insbesondere im examinierten Fachkräftebereich, über Bewohnerzufriedenheit und die Ausgestaltung der Tagesabläufe in einer Pflegeeinrichtung insgesamt. Auch der demografische Wandel war ein Thema und wie die Betreuung, der zunehmend an Demenz erkrankten Bewohner würde- und liebevoll zu realisieren ist.

Ich schlug Herrn Dr. Felgentreu vor, doch einmal einen Tag lang live in der Pflege mit zu arbeiten, um sich so selbst ein Bild von der physischen und psychischen Belastung der Mitarbeiter, die diesen Beruf mit Engagement ausüben, zu machen.

So stand Herr Dr. Felgentreu pünktlich zur morgendlichen Dienstbesprechung bereit, wir übergaben ihm Dienstkleidung und dann konnte es auch schon los gehen. Im Vorfeld hatten wir die Wohnbereiche ausgelost, gewonnen hatte WB 1. Herrn Dr. Felgentreu wurde die Wohnbereichsleitung Bianca Schildt an die die Seite gestellt. Auch mit anderen Mitarbeitern hatte der Praktikant Gelegenheit ins Gespräch zu kommen oder ihnen zu helfen.

Herr Dr. Felgentreu hatte keine Scheu, sich an den alltäglichen Arbeitsaufgaben helfend zu beteiligen. So half er beim morgendlichen Versorgen der Bewohner, fasste beim Transfer der Bewohner mit zu, teilte Essen aus oder verabreichte dieses auch (unter Aufsicht) einer Bewohnerin, die selbst nicht mehr in der Lage dazu ist.  Er bezog Betten und wischte Staub. Ganz „nebenher“ betreute er noch eine an Demenz erkrankte Dame und unterhielt sich mit ihr.

Einigen Bewohnern die ihn ansprachen erzählte er, warum er heute mal einen Tag in einer Pflegeeinrichtung reinschnuppert. Er möchte künftig im Bundestag mitdiskutieren können, wenn es wieder um Neuerungen in der Pflege geht, mehr Geld gefordert wird oder wenn es um die adäquate Versorgung von an Demenz erkrankten Bewohnern geht, für die es oft keine Pflegegrade gibt, obwohl der Betreuungsbedarf erheblich ist.

Am Ende des Tages berichtet mir Herr Dr. Felgentreu, während unseres gemeinsamen Mittagessens, das es für ihn auch persönlich eine gute Erfahrung war, einen ganz normalen Tag im Pflegeheim erleben zu dürfen und was es für die Mitarbeiter bedeutet, diesen Alltag täglich zu bewältigen.

Er ist überzeugt, dass es die Zielsetzung des SPD-Programms für die Wahl richtig ist und wird sich für deren Realisierung einsetzen, die Anerkennung der Leistungen in der Pflege, sowohl in finanzieller als auch in personeller Hinsicht.

Wir bedanken uns bei Herrn Dr. Felgentreu für die geleistete Arbeit und die offene Haltung sich diesem Thema ohne Vorbehalte zu stellen.

Diana Seidel
Einrichtungsleitung

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