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In direkter Nachbarschaft zur ehemaligen "Glashütte am kleinen Süntel"

Wenn unsere Bewohner in jüngster Zeit vom Balkon ihres Zimmers in den Park schauen, sehen sie gleich rechts vom Park eine große Fläche, auf der Rasen und Mutterboden abgetragen sind und immer mehr Gestein sichtbar wird.  Es sind die Reste eines Betriebsgebäudes der ehemaligen „Glashütte am Kleinen Süntel“, die dort bis 1886  in Betrieb war. Unter Leitung des in der Glashüttenforschung erfahrenen Archäologen Dr. Peter Steppuhn bemüht sich ein Grabungsteam, bis zum Herbst so viele  Gebäudeteile  freizulegen, dass man erkennen kann, was noch an historischer Bausubstanz  vorhanden ist und wie sie zu einer kulturhistorisch attraktiven Sehenswürdigkeit ausgestaltet werden könnte. Die dafür notwendigen Forschungsgelder für eine fünf monatige Grabungsperiode mit Vor- und Nachbereitung haben die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung, Hannover, und die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, Bonn, zur Verfügung gestellt.  Projektträger ist der vor zehn Jahre gegründete gemeinnützige Verein Forum Glas e.V.

Begonnen hat dieses Projekt bereits im Herbst 2011, als bei Erdarbeiten der benachbarten Freiwilligen Feuerwehr Klein Süntel plötzlich im Erdboden ein großes Loch entstand, in das man einsteigen konnte und dort noch ein intaktes, mehr als  mannshohes Gewölbe aus Sandstein entdeckt hat. Der Landkreis Hameln-Pyrmont hat dann umgehend den ganzen Hügel unter Denkmalschutz gestellt und das Forum Glas ermuntert, sich der Erforschung dieses Areals zu widmen. Dazu erhielt der Vorstand von der Unteren Denkmalschutzbehörde die offizielle Grabungsgenehmigung.

Im Frühjahr 2012 untersuchte der aus Bad Münder stammende und an der englischen Universität Cranfield lehrende Archäologe Roland Wessling mit geophysikalischen Methoden das gesamt Gelände mit eindrucksvollen Ergebnissen. Daraufhin haben unter seiner Leitung studentische Teams dieser Universität in jeweils einwöchigen Grabungskampagnen in den Jahren 2013 bis 2015 bereits wichtige Teile dieses aus dem 18./19. Jahrhundert stammenden Glashüttengebäudes freigelegt. Seit 2012 hat die Bingo-Umweltstiftung  und zum Teil auch der Landkreis Hameln-Pyrmont diese Arbeiten finanziell gefördert.

Nachdem im August 2015 ein Experten-Team deutscher und ausländischer Glasarchäologen diesem Projekt eine für die archäologische Forschung überregionale Bedeutung zuerkannt hat, haben die beiden genannten Stiftungen erheblich höhere Mittel freigegeben, mit denen unter neuer Leitung dieses Forschungsprojekt bedeutend ausgeweitet werden konnte.

Mehr über die Geschichte dieser Glashütte erfahren Sie unter  http://www.forum-glas-bad-muender.de/glasgeschichte-2.php
Über das glasarchäologische Projekt finden Sie zahlreiche Presseberichte unter http://www.forum-glas-bad-muender.de/projekte-uebersicht.php

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