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Das Senioren-Domizil Klein Süntel
Glashütte Klein Süntel

Chronographie

  • Die Gründung der Glashütte Klein Süntel, die ungefähr auf das Jahr 1630 zurückzuverfolgen ist, hing eng mit dem Vorkommen des Energieträgers Kohle im Süntel zusammen. Bereits 1630 wurden in Klein Süntel erstmalige Versuche unternommen, nicht Holz sondern Steinkohle aus dem Süntel für die Glasschmelzung zu nutzen. In den ersten Jahren wurde die Glashütte wahrscheinlich als so genannte „Wanderhütte“ genutzt. Ab 1755 fand eine regelmäßige Glasherstellung in Klein Süntel statt.
  • Durch den häufigen Wechsel der Hüttenbetreiber und durch äußere Einflüsse wie beispielsweise die Zerstörung der Hütte durch französische Soldaten im Siebenjährigen Krieg (etwa 1760), sowie die unzureichende Versorgung der Hütte mit qualitativ gleichwertiger Kohle kam es dennoch immer wieder zu Unterbrechungen der Glasherstellung. Eine kontinuierliche Produktion in Klein Süntel fand ab 1815 statt.
  • Die Glashütte produzierte Grünglas, das als Hohlglas in Form von Flaschen in großer Stückzahl bis nach Amerika exportiert wurde.
  • Die Zahl der Beschäftigten im Glashüttenbetrieb in Klein Süntel war im 18. Jahrhundert mit durchschnittlich 20 Personen niedriger als im 19. Jahrhundert. Die höchste Beschäftigungsanzahl gab es 1857. Damals waren 36 Mitarbeiten angestellt, darunter vier Frauen und acht Kinder.
  • Da sich weitere Glashütten in der Umgebung, zum Beispiel in Osterwald, Oldendorf und Steinkrug entwickelten, wurde die Konkurrenz so groß, dass zunächst nur die Flaschenproduktion, 1886 jedoch der gesamte Betrieb der Glashütte Klein Süntel eingestellt wurde.
  • Das Gebäude der ehemaligen Glashütte wurde vermutlich 1820 zum Herrenhaus umgebaut.
  • Es wird vermutet, dass Hermann Löns (1866-1914) einige Zeit in diesem Herrenhaus zugebracht hat.
  • Nach dem zweiten Weltkrieg wurden im ehemaligen Glashüttengebäude Flüchtlinge untergebracht.
  • Später wurde das Haus zu privaten Wohnzwecken genutzt.
  • 1980 erwarb die Familie Hecht das Grundstück mit dem denkmalgeschützten Glashüttengebäude von der Familie Sempf. Es wurde 1981 zum heutigen Senioren Domizil Klein Süntel in Trägerschaft von Berthold Hecht unter Beratung des Kuratoriums Deutscher Altenpflege umgebaut. Damals entstand der Neubau in dem ab 1982 bis zu 101 Senioren, hauptsächlich in Doppelzimmern, lebten.
  • Seit 1999 betreibt Thorsten Hecht das Senioren Domizil Klein Süntel. Die moderne Neugestaltung der Zimmer in Einzelzimmer bietet heute 81 Senioren Platz zum Wohnen im historischen ehemaligen Glashüttengebäude und im Neubau mit herrlicher unverbauter Aussicht auf das Deister- Sünteltal.
  • Am 14.09.2010 wurde im Rahmen des Glasfestivals II als Abschluss eines fünfjährigen Projektes unter der Leitung von Hermann Wessling vom Forum Glas eine der Glas-Stelen am Standort Senioren-Domizil Klein Süntel in Klein Süntel aufgestellt.
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